Therapiemethoden
Osteopathie
Der Grundgedanke der Osteopathie beruht auf der Erkenntnis, wie bedeutsam die ungestörte Beweglichkeit aller Strukturen und Gewebe in unserem Körper ist und dass sich alle Strukturen und ihre Funktionen gegenseitig bedingen.
Die Mobilität und Motilität dieser Strukturen ist somit Voraussetzung für ein gesundes Zusammenspiel und ermöglicht unserem Organismus einwandfrei zu funktionieren.
Die Osteopathie ist für Menschen jeden Alters geeignet.

Craniosakrale Behandlung

Die Behandlung von Kindern erfordert besondere Kenntnisse vom Osteopathen.
Grundsätzlich gibt es zunächst keine Unterschiede in der Behandlung von Erwachsenen und Kleinkindern.
Allerdings unterscheidet sich die Behandlung von Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern zu denen von einem Erwachsenen letztlich doch, da unter anderem die Geschehnisse vor, während und unmittelbar nach der Geburt, die enorme Dynamik in der Entwicklung der verschiedenen Gewebe und Organe, der physiologischen Prozesse sowie der sensomotorischen und emotionalen Entwicklung in den ersten Lebensjahren besondere Bedeutung zukommt und vom Osteopathen diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen, Aufmerksamkeit und gesonderte spezielle Schulung erfordert.
Chiropraktik
Die Chiropraktik ist eine seit vielen Jahrhunderten in der Naturheilkunde angewandte Behandlungsmethode.
Der Begriff der Chiropraktik stammt aus dem Griechischen und bedeutet, mit den Händen therapieren.
Sie ist die wohl bekannteste und effektivste Methode zur Behandlung von funktionellen Störungen des Bewegungsapparates.
In der Regel handelt es sich um sogenannte Blockaden der Wirbelkörper, genauer der Facettengelenke und führt zu Fehlstellungen oder Verschiebungen dieser Wirbelsäulensegmente.
Aber auch alle anderen Gelenkverbindungen unseres Körpers können Blockaden erleiden, die es gilt zu lösen.
Akupunktur: Auf den Punkt gebracht
Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der traditionellen chinesischen Medizin, eine der ältesten ganzheitlichen Heilverfahren, die auf eine Geschichte von mehr als 2500 Jahren zurückblickt.
Von allen Therapieverfahren der Traditionellen chinesischen Medizin hat sich die Akupunktur am weitesten im westlichen Gesundheitssystem etabliert und weiterentwickelt.
Ihr besonderer Vorteil: Sie ist nicht nur sehr wirkungsvoll, sondern weitgehend frei von Nebenwirkungen, denn sie bewegt und zirkuliert die körpereigene Energie und gehört zu den sanften Therapiemethoden. Um längerfristige gesundheitliche Verbesserungen zu erreichen, werden in der TCM die Beschwerden in ihrem Ursprung behandelt.
Körperakupunktur
Ohrakupunktur
Die Auriculo-Therapie (lateinisch: Ohr) wurde vor ca. 50 Jahren von dem französischen Arzt Dr. Nogier entwickelt, der herausfand, dass das Ohr einer der sensibelsten Körperbereiche ist. Zudem entdeckte Dr. Nogier den „heißen Draht“ zwischen unserem Ohr und dem Schmerzzentrum im Gehirn.
Die Ohrakupunktur ist eine Sonderform der Akupunktur.
Für den Akupunkteur ist unser Ohr wie ein offenes Buch: Schwächen und Krankheiten des Körpers kann er an ihm erkennen und behandeln. Die Muschelform unseres Ohres erinnert dabei an einen Embryo. Sie stellt eine Methode der Regulationsmedizin dar.
Die Behandlung harmonisiert mit Hilfe von feinen Nadeln an speziellen Punkten den körpereigenen Energiefluss.
Ohrakupunktur
Fußreflexzonentherapie
Der Fuß – Spiegelbild des Körpers (Hominis imago in pedibus)
Fußreflexzonentherapie hat im Blick der ganzheitlichen alternativen Heilverfahren einen festen Platz und beruht auf der Entdeckung und Entwicklung des amerikanischen Arztes Dr. W. Fitzgerald, der 1916 seine Methode erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. In den dreißiger Jahren erlangte diese Therapieform durch die Schriften der Masseurin Eunice Ingham auch in Europa Bekanntheit. Auf diesen Grundlagen entwickelte Hanne Marquardt seit 1958 die heutige Reflexzonentherapie und machte sie zu dem, was sie heute ist.